Eßbare Wildpflanzen
und ihre giftigen Doppelgänger

[Einleitung] [Literatur] [Links] [Suche] [Autoren]

Einleitung

Auf diesen Seiten geht es um nutzbare Wildpflanzen: in erster Linie um eßbare Pflanzen, weniger um Heilpflanzen oder sonstige Nutzung.
Wegen der Verwechslungsgefahr sind auch die Giftpflanzen aufgenommen.

Die Datenbank befindet sich noch in Arbeit. Hinweise auf Fehler und inhaltliche Beiträge sind sehr willkommen.

Ein paar Gründe, warum man Wildpflanzen NICHT nutzen sollte:

  • Manche nutzbare Wildpflanzen sind ziemlich selten. Man sollte sie daher in Ruhe lassen, wenn man nicht wirklich am verhungern ist.
  • Auch häufige Pflanzen wie z.B. der Bärlauch im Wienerwald würden vermutlich bald selten, wenn plötzlich hunderttausende Wiener auf den Geschmack kämen.
  • Nocheinmal Bärlauch: Der Wunsch, ihn zu verspeisen, hat schon einigen Leuten das Leben gekostet, da sie ihn mit Maiglöckchen verwechselten.
  • Noch ein Beispiel, daß Bio auch ung'sund sein kann: Der Huflattich heilt zwar Husten, kann aber auch Krebs erregen, und man merkt es erst Jahrzehnte später. Eigenmächtiges Experimentieren ohne vorhergehendes Literaturstudium ist nicht unbedingt zu empfehlen.
Was soll also dann diese Liste hier?
  • Nun, wenn man schon den Sammeltrieb auf Eßbares zügeln muß, so soll wenigstens dem Sammeltrieb des Geistes kein Einhalt geboten werden.
  • Diese Liste soll keine Bücher ersetzen, sondern nur eine Anregung dazu sein, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Daher gibt es auch keine Details zur Verwendung, sondern nur Stichworte.
    Weiters gibt es absichtlich keinerlei Pflanzenbeschreibungen, damit niemand auf die Idee kommt, anhand einer dürftigen Beschreibung unter allen Pflanzen nur die eßbaren erkennen zu wollen. Aus Sicherheitsgründen sind hier daher auch diejenigen Gewächse aufgelistet, mit denen nicht gut so "Kirschen" essen ist.


[Nutzbare Wildpflanzen -- Startseite]
Robert Wiedermann, Angewandte Statistik & EDV, Universität für Bodenkultur Wien.